| Klosterpark Altzella
Die Ursprünge des Klosters Altzella
gehen auf das Jahr 1162 zurück, als Markgraf Otto der Reiche dem Zisterzienserorden
800 Hufen Land (275 km²) schenkte. Im Tal der Freiberger Mulde entstand
eines der reichsten und einflußreichsten Klöster in Mitteldeutschland.
Als Hauskloster der Meißner Markgrafen war Altzella von 1190 bis
1381 auch Erbbegräbnisstätte des Fürstenhauses Wettin.
In Zuge der Reformation wurde das
Kloster 1540 aufgelöst und bald darauf waren die Bauten dem Verfall
preisgegeben.
Erst
um 1800 entsann man sich der kulturhistorischen Wertigkeit des einstigen
Klosters und legte auf 3,5 ha unter Einbeziehung der Ruinen einen romantischen
Landschaftspark an. Heute laden 200 Jahre alte Buchen und eine ausgewogene
Flora zum Verweilen ein.
Zu
besichtigen ist auch das Mausoleum, das 1787 zu Ehren der hier bestatteten
Wettiner errichtet wurde. Dies ist auch der Grund wIm Konversenhaus kann
der Besucher Architekturteile, die bei Ausgrabungen geborgen wurden, bewundern.
Im unmittelbar an den Park angrenzenden ehemaligen Kammergutsbereich hat
sich u. a. die Batuzfoundation niedergelassen. Künstler aus verschiedenen
Ländern arbeiten hier und informieren in wechselnden Ausstellungen
über ihr Schaffen.
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